8. Verschlüsselung der ruhenden Daten

Damit kann ein Diebstahl "fast" egal sein.


Wer hat nicht schon mal ein Handy oder ähnliches Gerät verloren oder es wurde gestohlen (Wir noch nie!). Meist ist nicht der Verlust des Gerätes das Schmerzhafteste an der Geschichte, sondern das jemand anderes die Daten hat. Mal davon abgesehen, dass die Daten auch für einen Selbst verloren sind wenn nicht regelmäßig Backups gemacht wurden.

Zurück zum Thema: um den Schmerz des Verlustes in Falle eines jeden Gerätes zu minimieren gibt es die Verschlüsselung von Datenträgern. Also dem Gerätespeicher im Handy, der Festplatte oder SSD im Computer usw... Viele Anbieter von Smartphones bieten dies als vorinstallierte App mit an. Für Windows gibt es Bitlocker. Alle Lösungen sorgen dafür, dass der Inhalt auf dem verschlüsselten Datenträger anschließend nur mit entsprechenden Schlüssel durch den Benutzer gelesen werden kann. Heutzutage hat dies auch keine großen Auswirkungen mehr auf Performance, fast alle Modernen Endgeräte haben ausreichend Leistung, um die Mehrarbeit durch die Verschlüsselung zu bewältigen. 

Im Falle eines Diebstahls eines Gerätes kann der Dieb nur noch wenig mit den Daten anfangen.

Vor allem im Business Umfeld kann der Verlust eines Datenträgers auch finanziell sehr schmerzhaft sein. Nicht nur, dass sensible Geschäftsgeheimnisse abhanden gekommen sein können. Vor allem beim Verlust von Personen bezogenen Kundendaten ist dies ggf. mit hohen Bußgeldern verbunden.

Und am besten ist es natürlich, die Daten gar nicht erst zu verlieren, auch mit aktiver Verschlüsselung. Verschlüsselung ist immer nur aktuell sicher! In 5 bis 10 Jahren kann dies ganz anders aussehen. Und im Gegensatz zu gern entwendeten Kreditkarten Daten sind Personen bezogene Daten auch dann immer noch gültig und somit Wertvoll. 


  • 01.04.2020 15:57:48